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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2017
»Überall schwindet das Vertrauen«
Norbert Lammert über Medien, Demokratie und Kirche
Der Inhalt:

Die Blicke der Frauen

von Anne Strotmann vom 09.06.2017
Die Gesellschaft könnte von feministischen Theologinnen viel lernen. Im interreligiösen Gespräch sind sie Avantgarde

Frau ist nicht gleich Frau. Das zeigt die Erzählung von Hagar und Sarah, die auf dem Kirchentag mehrfach zur Sprache kommt. Die eine Sklavin, die andere Herrin. Von Solidarität nichts zu spüren. Vielleicht hätten sie ein gemeinsames Interesse, denn offensichtlich stehen sie beide unter gesellschaftlichem Druck. Doch in der Bibel sprechen sie kein Wort miteinander.

Morgens: Nicht in allem einig

Anders die jüdischen, christlichen und muslimischen Frauen, die beim Kirchentag zusammenkommen. Sie eint ein Interesse: in ihren Religionen sichtbar zu sein und mitzuwirken – und das in die Gesellschaft zu tragen. Deshalb reden sie miteinander. So wie Claudia Janssen und Hamideh Mohagheghi, die an diesem Morgen gemeinsam die biblische Erzählung von Maria bei Elisabeth (Lk 1, 39-56) auslegen. Es zeigt sich ein je anderer

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