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Pro und Contra
Trisomie-Bluttest als Kassenleistung?

Seit drei Jahren ist ein Bluttest auf dem Markt. Damit kann schon in der neunten Schwangerschaftswoche festgestellt werden, ob das Ungeborene eine Trisomie – etwa das Down-Syndrom – hat. Jetzt steht zur Debatte, ob der 800 Euro teure Test künftig von den Kassen bezahlt werden soll
vom 05.06.2015
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Ja, sonst droht Ungleichbehandlung

Seit Langem können Schwangere gesundheitliche Gefährdungen des vorgeburt lichen Kindes, darunter Chromosomendefekte, durch pränatale Diagnostik abklären lassen. Solche Chromosomenschäden können auf einem erhöhten Alter von Schwangeren beruhen (über 35 Jahre). Die Diagnostik, insbesondere eine Fruchtwasseruntersuchung, wird von der Krankenkasse bezahlt. Sie stellt einen invasiven Eingriff dar, der die Frau belastet. Der Fetus, auch ein gesunder, kann dabei schlimmstenfalls tödlich verletzt werden.

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