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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2012
Die Zeit des Gehorsams läuft ab
Nach dem Katholikentag
Der Inhalt:

Staatsziel gutes Leben

von Teresa Schneider vom 05.06.2012
»Buen Vivir« ist die andine Alternative zum Wachstumswahn. In Ecuador und Bolivien steht das Prinzip in der Verfassung

Die Worte klingen wie eine Verheißung: »Buen Vivir« auf Spanisch und »Sumak Kawsay« auf Quechua, der Sprache der Ureinwohner, bedeuten »gutes Leben«. Hinter diesem Ausdruck verbirgt sich ein Konzept, das sich an den Werten indigener Gemeinschaften orientiert und ein harmonisches Zusammensein der Menschen im Einklang mit der Natur beschreibt. Ein Konzept, das die zwei Länder Ecuador und Bolivien für so wertvoll erachten, dass sie es als Grundrecht in ihre Verfassungen geschrieben haben.

Alberto Acosta ist einer der geistigen Väter des Buen Vivir. Als Präsident der verfassunggebenden Versammlung Ecuadors hat der Ökonom 2008 dafür gesorgt, dass das gute Leben in dem kleinen Land zum Staatsziel wurde. »Buen Vivir geht von der Sicht historisch benachteiligter und ausgeschlossener Bevölkerungsgruppen aus und stellt das gängige Wachstumsparadigma infr

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