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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2022
Neue Heimaten
Wie die Gläubigen ihre Kirche wieder in Besitz nehmen können
Der Inhalt:

Spanien lockert Abtreibungsrecht

vom 27.05.2022
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Während in den USA über ein Verbot von Abtreibungen debattiert wird, geht Spanien einen anderen Weg. Die linke Regierungskoalition hat eine Lockerung des geltenden Abtreibungsrechts beschlossen. Demnächst sollen Minderjährige ab 16 Jahren einen Schwangerschaftsabbruch ohne elterliche Zustimmung vornehmen lassen können. Durch die Liberalisierung will Gleichstellungsministerin Irene Montero betroffenen Mädchen ermöglichen, sich legal an öffentliche Kliniken wenden zu können, statt heimlich bei unkontrollierten Stellen einen Abbruch vorzunehmen. So sei bei den Eingriffen mehr Sicherheit gewährleistet. Die katholische Kirche kritisierte die Pläne der sozialistischen Regierung von Ministerpräsident Pedro Sanchez. »In Spanien darf man erst ab 18 Jahren wählen, aber mit nur 16 schon so eine schwerwiegende Entscheidung treffen. Ich finde, hier sollten Eltern etwas zu sagen haben«, erklärte der Vorsitzende der Spanischen Bischofskonferenz, Kardinal Juan José Omella. Er nannte das geplante Gesetz »barbarisch«. Das Reformvorhaben muss noch im Parlament abgesegnet werden, eine Zustimmung gilt als wahrscheinlich. Laut den neuen Vorgaben müssen Frauen künftig auch nicht mehr die bisher vorgesehene dreitägige Überlegungsphase einhalten, um final ihren Wunsch nach einer Abtreibung zu äußern. Die Pille sowie die Pille danach sollen kostenfrei in Gesundheitszentren ausgegeben werden – nicht mehr kostenpflichtig in Apotheken.

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