Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2020
»Die Zeit läuft uns weg«
Ein Gespräch mit Georg Bätzing
Der Inhalt:

Das Leben verändert den Glauben

von Norbert Copray vom 29.05.2020
Stichwort: Gott begegnen in neuem Licht

Wunibald Müller
Warten auf G.
Bekenntnisse eines Suchenden. Echter. 207 Seiten. 16,90 €
Best.-Nr.3680 im Publik-Forum-Shop

Marion Muller-Colard
Als mir das Licht unerträglich wurde
Auf dem Weg zu einem anderen Gott. TVZ. 112 Seiten. 17,90 €

Ulrich L. Lehner
Gott ist unbequem
Eine Herausforderung. Herder. 204 Seiten. 16 €

Helmut Fischer
Kein Gott – was nun?
Glauben in posttheistischer Zeit. Bautz. 439 Seiten. 55 €

Hubertus Halbfas
Kann ein Christ Atheist sein? Kann ein Atheist Christ sein?
Patmos. 244 Seiten. 25 € Best.-Nr. 3668 im Publik-Forum-Shop

Hermann-Josef Frisch
Gott neu lernen
Mein Weg mit den Religionen der Welt. BoD. 239 Seiten. 15 €

»Die Vorstellung, dass Gott ein Produkt meiner Angst, meiner Hilflosigkeit, aber auch meiner Bequemlichkeit sein könnte, ist für mich unerträglich«, schreibt Wunibald Müller in seinem neuen Buch »Warten auf G.«. Müller ist ein renommierter katholischer Theologe, Psychologe und Psychotherapeut, der 25 Jahre das Recollectio-Haus in Münsterschwarzach geleitet hat. Vielen Priestern mit psychischen und psychosexuellen Problemen stand er bei und bot Therapien an.

Nun veröffentlicht der 69-jährige Müller nicht nur diesen Satz, sondern entschied sich, »nicht länger selbstverständlich von Gott auszugehen«. Das führt ihn in eine spirituelle Krise, die innerer Gelassenheit und einem Gott-Loslassen weicht. Als es haltloser wird, fängt sich Müller bei Jesus und dem von ihm praktisch bezeugten Gott. Mit einer Bypass-Operation kommt der Absturz in Depression und die »Dunkle Nacht Erfahrung«: »Ich falle ins Nichts.« Verändert kommt Müller aus seiner dramatischen Krise.

Die protestantische Pfarrerin, Spitalseelsorgerin und Schriftstellerin Marion Müller-Colard gerät durch die lebensbedrohliche Erkrankung ihres zwei Monate alten Sohnes in eine tiefe Depression. Denn obwohl der Sohn wieder gesundet, fordert die Erschöpfung Tribut. Nichts hilft ihr. Die Ohnmacht zermalmt. Im inneren Dialog, in ratloser Auseinandersetzung mit eigenem und Hiobs Schicksal ändert sich, »als mir das Licht u

PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen