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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2019
Die Kunst, den Kapitalismus zu verändern
Eine Annäherung in fünf Schritten
Der Inhalt:

Vorgespräch
Was hat Yoga mit Politik zu tun?

von Birgit-Sara Fabianek vom 24.05.2019
Fragen an Hardy Fürch vom Vorstand des Berufsverbandes der Yoga- lehrenden in Deutschland (BDY)
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Publik-Forum: Herr Fürch, Ihr Verband veranstaltet einen Kongress unter dem Titel »Yoga in der Gesellschaft«. Ist Yoga nicht ein Weg, der nach innen führt?

Hardy Fürch: Nein, das ist nicht nur so. Yoga als politikfreien Raum darzustellen, in dem der Narzissmus blüht, diese Tendenz mag es in der amerikanischen Yogaszene geben, aber in Deutschland ist das anders. Der ursprünglich asketische Weg, in dem es vor allem um Innenschau und Abkapselung geht, ist in Deutschland überhaupt nicht populär. Im Gegenteil: Die Mitglieder des BDY, in dem über 5000 Yogalehrende organisiert sind, fühlen sich verpflichtet, die Gesellschaft durch ihre Yogapraxis mitzugestalten, und das ist auch politisch.

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