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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2019
Die Kunst, den Kapitalismus zu verändern
Eine Annäherung in fünf Schritten
Der Inhalt:

Das Klassentreffen

von Britta Baas, Thomas Seiterich vom 24.05.2019
Vor dreißig Jahren schrieb die Ökumenische Versammlung in der DDR Geschichte. Sie dachte die Friedliche Revolution voraus. Visionäre von damals fragen sich heute: Trägt der Geist von 1989 in die Zukunft?
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So manchem entfährt der Satz gleich mehrere Male an diesem Tag: »Ach, was für ein schönes Klassentreffen!« In der Katholischen Akademie zu Berlin sind an diesem Frühlingstag des Jahres 2019 etwa dreihundert Frauen und Männer zusammengekommen, die eines eint: das Nachdenken über die gemeinsam erlebte oder gemeinsam erinnerte Ökumenische Versammlung in der DDR vor dreißig Jahren, wenige Monate vor der Friedlichen Revolution.

Ein Klassentreffen also. Worüber spricht man da? Ganz klar: darüber, wie es früher war. Wie man sich verändert hat. Und ob es noch einmal so schön, ja so einzigartig werden könne, wie es damals war. Dass die Ökumenische Versammlung etwas Bedeutendes, Lebensveränderndes wurde – nicht nur für die, die selbst daran teilnahme

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