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Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2018
Frieden in einer irren Welt
Katholikentag 2018: Ängste, Ideen, Sehnsüchte
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

Peter Rosenkranz, Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim, hält die Aufregung um das Bienensterben für übertrieben. »Die Honigbiene wird das letzte Insekt sein, das ausstirbt.« Solange es Imker gibt, sei sie nicht bedroht. Zwar seien viele Bienenvölker von den Folgen des Befalls mit der Varroamilbe betroffen, doch von einem »Biensterben« könne man so pauschal nicht sprechen. Robert Paxton, Wildbienenforscher an der Universität Halle, rechnet allerdings damit, dass in den nächsten 25 Jahren ein Drittel der knapp 600 Wildbienenarten in Deutschland ausstirbt – »wenn wir die ständige Intensivierung der Landnutzung nicht ändern«.

Margot Käßmann, ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), fordert eine Frauenquote auf der mittlereren Leitungsebene der EKD. Dies sei notwendig, »solange Männer in den Leitungspositionen der Kirche noch so deutlich in der Überzahl sind«, schreibt sie im Magazin Zeitzeichen.

Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, hat den Beschluss des Deutschen Ärztetags kritisiert, wonach Patienten in Zukunft auch ausschließlich über elektronische Kommunikationswege behandelt werden dürfen, zum Beispiel via Telefon oder mithilfe eines Livechats. Während die Krankenkassenverbände und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den Beschluss begrüßten, sprach Brysch von »Volksverdummung«