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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2018
Frieden in einer irren Welt
Katholikentag 2018: Ängste, Ideen, Sehnsüchte
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 25.05.2018

Gemeinde als Familie

Zu: »Ganz allein« (8/18, Seite 42-45)

Warum kümmert sich nicht die Gemeinde, die kirchliche Gemeinschaft um all die Einsamen? Warum übernehmen wir nicht die Erfahrung der »Basisgemeinden« von Lateinamerika? Wie das geht, habe ich als Mitarbeiterin von Erzbischof Dom Helder Camara in Brasilien erlebt: In der Messe spricht man anstelle der Predigt in kleinen Gruppen über das Evangelium. Man lernt sich kennen, Freundschaften entstehen, man trifft sich auch außerhalb des Gottesdienstes, die Einsamkeit wird überwunden, der Gottesdienst wird zum Treffpunkt und schafft Gemeinschaft wie in der Frühzeit der Kirche. Elisabeth Wöckel, Inning

Der Einsamkeits-Jammer ist selbstverschuldet. Alle Menschen brauchten ihre kirchliche Gemeinde nur als große Familie anzusehen, schon hätten sie jede Menge Ansprechpartner, ohne dass sie ständig mit dem lieben Gott zu tun hätten. Nix Staat – die Gemeinden bieten so viel an, die Menschen brauchten da nur mal hinzugucken. Elke Blancke, Hamburg

Datenkrake

Zu: »Facebook den Rücken kehren?« (8/18, Seite 8) und »Das Facebook-Monster« ((8/18, Seite 18)

Nichts Materielles gibt es umsonst. Wenn mir außerhalb von Familie und Freundeskreis etwas kostenfrei angeboten wird, frage ich mich doch zuallererst nach der Finanzierung. Was Adrienne Fichter, Till Steffen und Juliane Leopold unerwähnt lassen ist, dass nahezu alle öffentlich-rechtlich organisierten Institutionen Beihilfe geleistet haben zur monsterhaften Entartung von Facebook. Die dort noch immer waltende Naivität ist erschreckend und furchterregend. Glücklicherweise kann ich als Bürger Konsequenzen ziehen, wie Till Steffen sie beschreibt. Ich bin froh, keinem einzigen der Social Media bisher auf den Leim gegangen zu sein. Einen daraus resultierenden Nachteil kann ich bis heute nicht erkennen. Bernd Sensenschmidt, Netphen

Facebook versucht uns klarzumachen, es sei das Telefonbuch unserer Zeit. Und wir

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