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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2018
Frieden in einer irren Welt
Katholikentag 2018: Ängste, Ideen, Sehnsüchte
Der Inhalt:

Der Baumeister

Gerhard Dust schafft, was als unmöglich galt: Er baut Häuser aus Wüstensand. Für Flüchtlinge und Slumbewohner. Doch die Widerstände sind groß

Gerhard Dust baut Häuser aus Wüstensand. Bislang war das unmöglich. Wüstensand konnte nicht zum Bauen verwendet werden, weil der Wind die Sandkörner rund geschliffen hat. Für Beton und Zement taugt er nicht. Doch das Problem ist gelöst. Sein Kollege hat ein Verfahren entwickelt, in dem eine Mischung aus Kunstharz und Wüstensand zu Hohlblocksteinen gegossen wird. Die sind leicht, stabil und wasserfest. Ideal, um in Windeseile einfache Häuser für Familien zu bauen – in Slums und nach Naturkatastrophen.

Der Mann mit den raspelkurzen grauen Haaren ist weder Spinner noch Erfinder, sondern ein scharf kalkulierender Ökonom. Zuletzt war er Logistik-Chef vo