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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2018
Frieden in einer irren Welt
Katholikentag 2018: Ängste, Ideen, Sehnsüchte
Der Inhalt:

Armes Lamm

Friedensbilder haben es schwer. Beim Gang durch die Geschichte wie durch die Museen sind Bilder vom Krieg übermächtig

Die Malerei ist nicht dazu da, Wohnungen zu dekorieren. Sie ist eine offensive und defensive Waffe gegen den Feind.« Diesen kriegerisch anmutenden Worten von Pablo Picasso im Jahr 1945 stehen im Picassomuseum in Münster seine berühmten Friedenstauben entgegen: Bis heute prangen sie auf Plakaten von Friedensbewegungen. Dabei hatte Picasso, der Tauben besaß, immer wieder darauf hingewiesen: »Es gibt keine brutaleren Tiere!« Picassos Tauben sind Teil der in Münster über vier Museen verteilten Ausstellung »Frieden von der Antike bis heute«.

Wie bei so vielen Künstlern ging auch bei Picasso dem Ruf nach Frieden der Schrecken

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