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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2018
Frieden in einer irren Welt
Katholikentag 2018: Ängste, Ideen, Sehnsüchte
Der Inhalt:

»Ansteckende Gesundheit«

von Konrad Weiss vom 25.05.2018
Sechzig Jahre Aktion Sühnezeichen: Tausende junger Menschen erleben die heilende Kraft von Versöhnung zwischen Völkern und Kulturen – und bei sich selbst. Eine turbulente Erfolgsgeschichte
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Versöhnung ist ein Geschenk. Man kann sie nicht fordern, nicht erkaufen, nicht erzwingen. Man kann sie nur erbitten. Versöhnung setzt Einsicht in Schuld und Bereitschaft zur Sühne voraus, den Willen also, Verantwortung zu übernehmen. Das ist zwischen Völkern nicht anders als zwischen Freunden oder Eheleuten, in der Familie oder im Team.

Im Sommer 1965 gehörte ich zur ersten Gruppe junger Deutscher, die mit der Aktion Sühnezeichen nach Auschwitz gepilgert sind. Wir waren zehn Tage lang von Görlitz aus mit den Rädern unterwegs, haben geschwiegen und gebetet und bescheiden gelebt. Damals, zwei Jahrzehnte nach dem Krieg, waren viele Wunden längst nicht geheilt. Es war durchaus nicht selbstverständlich, als Deutscher in Polen zu sein.

An eine Begeb

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