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Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2017
Die Tücken des fairen Handels
Im Norden boomt Fair Trade - im Süden wächst die Kritik
Der Inhalt:

Editorial: Liebe Leserin, lieber Leser,

Halleluja! – wer hört das schon mal in der U-Bahn? In diesen Tagen kann das passieren, und es wird voll in Berlin. Im Regierungsviertel war schon Tage vor dem Kirchentag von Absperrungen die Rede. Da ist Orientierung gefragt. Wer allein höhere Weisungen befolgt, sich nicht auf seinen Verstand verlässt, dürfte verloren sein. - Ganz im Sinne des Reformators Martin Luther, um den sich in diesen Tagen so viel dreht.

Auch in der Politik sucht man Orientierung oft vergeblich. Warum wurde jüngst ein Kirchenasyl in Ludwigshafen polizeilich geräumt? Das wollten wir von Innenminister Thomas de Maizière wissen. Eine Antwort war aus angeblicher Zeitnot nicht drin. Was hinter der Räumung steckt, sagt Dietlind Jochims, Vorsitzende von Asyl in der Kirche (Seite 9).

Orientierung ist auch gefragt, wenn es um den fairen Handel geht. Denn in Deutschland wird gejubelt. Mehr als 1,2 Milliarden Euro Umsatz verzeichnete Transfair im letzten Jahr. Also, alles gut? Nein, sagen viele Menschen im Süden der Welt. Was nun? (Seite 12)

Unkonventionelle Fragen stellt auch die Historikerin Katharina Kunter. Woran liegt es, dass Männer bis heute die Reformationsgeschichte dominieren? Auch wenn die Reformationsbotschafterin Margot Käßmann heißt (Seite 28)?

Was bleibt, wenn der Alltag Vorschriften unterliegt? Diese Frage stellen sich – nicht nur – muslimische Frauen. Sie wollen die religiösen Gebote befolgen, sich aber trotzdem schick anziehen. Daraus ist ein neuer Modetrend erwachsen. Elisa Rheinheimer-Chabbi hat Modedesignerinnen besucht und Überraschendes erfahren (Seite 42).

Mit Kopftuch machte sich