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Anderswelt

vom 26.05.2017
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Der italienische Künstler Stefano Cerio besucht Freizeitparks wie hier die Cinecittà bei Rom nur außerhalb der Öffnungszeiten. Um herauszufinden: Was passiert mit diesen Orten massenhaften Vergnügens, wenn die Lichter ausgehen und niemand mehr da ist, der lacht und kreischt und sich amüsiert? Ohne Menschen und mit künstlicher Beleuchtung wirken die Stätten des Rummels wie surreale Skulpturen, fremdartig und beklemmend. Die Fotoserie strahlt einen beunruhigenden Reiz aus und zeigt die Paradiese der Zerstreuung als sinnlose Scheinwelten. Dann doch lieber im belebten Wald spazieren gehen. Cerios Werk »Night Games« ist auch in einer Ausstellung in Rom zu sehen und als Bildband im Hatje Cantz Verlag erschienen.

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