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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2016
Hoffnung für die Stadt
Theologe Jürgen Moltmann über Christsein in den kapitalistischen Metropolen
Der Inhalt:

Stichwort: Neue Räume für Heimat

von Norbert Copray vom 27.05.2016
Wie kann, wie soll die Kirche künftig aussehen? Darüber wird theologisch hart gerungen

Rainer M. Schießler
Himmel, Herrgott, Sakrament
Auftreten statt austreten. Kösel. 265 Seiten. 19,99 €

Manfred Scheuer
Wider den kirchlichen Narzissmus
Ein spirituell-politisches Plädoyer. Tyrolia. 208 Seiten. 19,95 €

Bischof Stefan Oster/
Peter Seewald
Gott ohne Volk?
Die Kirche und die Krise des Glaubens. Droemer. 238 Seiten. 14,99 €

Axel Lefrank
Kirche ist paradox
Orientierung für den fälligen Wandel. Echter. 182 Seiten. 14,90 €

Sebastian Baer-Henney
Fresh X – live erlebt
Wie Kirche auch sein kann. Brunnen. 192 Seiten. 14,99 €

Gottfried Orth
Gewaltfreie Kommunikation in Kirchen und Gemeinden
Den Nächsten lieben wie sich selbst. Junfermann. 220 Seiten. 24,90 €

Gradeheraus und mitreißend: Diesen Eindruck gewinnt man von dem katholischen Pfarrer Rainer M. Schießler in seinem Buch »Himmel, Herrgott, Sakrament«. Darin zeigt er an sich selbst, an seiner Art zu leben und Pfarrer zu sein, was es heißt, aufzutreten statt auszutreten. Der populäre Pfarrer der Münchener St.-Maximilian-Gemeinde hat einen Bestseller gelandet: Mitte März erschien das Buch, jetzt wird schon die vierte Auflage ausgeliefert. Schießler nutzt die bayerische Art, um Schwachpunkte der Kirche klar zu benennen und um von sich, seinen Zweifeln, seiner Einsamkeit im Pfarrhaus, seinen Suchprozessen zu berichten. Er sieht seine Kirche herausgefordert, »wo immer es geht, Heimat zu erhalten und neue Räume für Heimat zu erschließen«. Das beschreibt er nicht nur überzeugend, sondern praktiziert es auch, teils in ungewöhnlichen, neuen Formen, die die Glaubwürdigkeitslücke der Kirche verringern. Denn fest steht: Mit einer um sich selbst kreisenden Kirche, wie sie auch Papst Franziskus kritisiert, ist diese Lücke nicht zu überwinden.

»Wider den kirchlichen Narzissmus« zu kämpfen ist auch das Anliegen des Linzer Bischofs Manfred Scheuer. In sein »spirituell-politisches Plädoyer« nimmt der frühere Dogmatikprofessor und Präsident von Pax Christi in Österreich Vorträge und Texte auf, die die Spannung von Kirche und Gesellschaft, von Mystik und Politik be

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