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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2016
Hoffnung für die Stadt
Theologe Jürgen Moltmann über Christsein in den kapitalistischen Metropolen
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 27.05.2016

Geistlicher Missbrauch

Zu: »Das ausgelöschte Ich« (8/16, Seite 26)

Was Doris Wagner widerfahren ist, kann nur als die Spitze des Eisberges geistlichen Missbrauchs und religiöser Unterdrückung verstanden werden. Es gibt viel subtilere Formen von Unterdrückung zum Beispiel im katholischen Raum, wenn Priester ihr intimes Verhältnis zu einer Frau nicht öffentlich machen dürfen, wenn Frauen das Priestertum verwehrt wird, wenn homosexuelle Paare noch immer als Menschen zweiter Klasse betrachtet werden usw. Antonius Rabung, München

Erschreckend, dass auch heute noch in Ordensgesellschaften unserer Kirche idealistisch gesinnte Menschen kraft autoritärer Macht in Isolationshaft getrieben werden können. Ich schäme mich, Mitglied einer Kirche zu sein, deren autoritäres System solche Ausbeutung und Versklavung duldet. Das Bestreben, mittels Macht eine Persönlichkeit zu entkernen, übersteigt in seiner Bosheit eine sexuelle Vergewaltigung noch bei Weitem. Roland Hinnen, CH-Therwil

Muslime in Deutschland

Zu: »Islam und Grundgesetz – geht das?«
(8/16, Seite 9)

Das Interview mit Frau Schröter ist für mich ein weiterer Beleg, dass zu diesem Thema für Ihre Zeitschrift gilt, dass nicht sein soll, was nicht sein darf. Da ist kein Wort von einer kürzlich in der FAZ veröffentlichten Umfrage, dass circa zwei Drittel aller in Deutschland lebenden Muslime die Scharia über die deutsche Rechtsnorm stellen. Da ist kein Wort über die muslimische Parallelgesellschaft, in der Rechtsbrüche, die nach deutschem Recht strafrechtlich verfolgt werden müssten, durch muslimische »Richter« untereinander geregelt werden. Heinz Schröder, Neustadt

Nach der reinen Lehre bedeutet Islam Unterwerfung unter den Willen Gottes. Demokratie aber ist die Unterwerfung unter den Willen des Volkes. Der »Souverän« ist also jeweils ein ganz anderer. Der Koran ist eine Antwort auf religiöse, soziale und politische Fragen zur Zeit Mohammeds, also mit der Bibel auch nicht verg

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