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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2016
Hoffnung für die Stadt
Theologe Jürgen Moltmann über Christsein in den kapitalistischen Metropolen
Der Inhalt:

»Idomeni lässt mich nicht mehr los«

von Teresa Schneider vom 27.05.2016
Die Studentin Clara Graulich hat zwei Wochen Flüchtlingen an der griechisch-mazedonischen Grenze geholfen
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Meine Entscheidung, nach Idomeni, dem bekanntesten der Flüchtlingslager an der griechisch-mazedonischen Grenze, zu fliegen, fiel über Nacht. Meine Mutter reagierte entsetzt und war bis kurz vor Abflug voll dagegen. Aber so sind Eltern – sie machen sich Sorgen. Für mich ist das Thema »Flucht« schon lange wichtig, ich wollte unbedingt aktiv werden. In Heidelberg mache ich bei einem Mentorenprogramm für Geflüchtete mit, doch die Menschen, die es hierhergeschafft haben, sind ja nur die Spitze des Eisbergs. Als einen Freund und mich dann ein Aufruf von freiwilligen Helfern aus Idomeni erreichte, habe ich nicht gezögert und mir ein Flugticket gekauft.

Das Flüchtlingscamp in Idomeni ist einer der schlimmsten Orte, die ich je gesehen habe. Tausende Menschen verschiedener Ethnien und Religionen auf engst

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