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Stürme im Regenwald

In Brasilien setzt die linke Regierung auf möglichst viel Wirtschaftswachstum, koste es, was es wolle. Und es kostet viel. Zum Beispiel im Kampf um Belo Monte, den drittgrößten Staudamm der Welt
von Thomas Seiterich vom 23.05.2014
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Wohlstand für möglichst viele Bürger und mehr Macht für die aufstrebende Na tion – das sind die beiden Hauptziele der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff. Es ist ein gigantisches Projekt. Dafür setzt Brasiliens Mitte-links-Regierung auf die Ausbeutung der Naturschätze und Rohstoffe. Denn das Land ist inklusive der Wälder des Amazonasgebietes, der grünen Lunge des Planeten, mit über achteinhalb Millionen Quadratkilometern der fünftgrößte Staat der Erde. Der Export von Metallen, seltenen Erden, von Gen-Soja oder Gen-Mais soll den großen Sprung von einem Entwicklungsland zu einer der führenden Nationen der Erde bewirken.

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