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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2011
Christen müssen selber denken
Der Theologe Klaus-Peter Jörns zur Glaubenskrise
Der Inhalt:

frauen ohne buchstaben

von Andreas Boueke vom 18.05.2011
Wer nicht Lesen und Schreiben kann, hat in Guatemala keine Chance auf einen menschenwürdigen Arbeitsplatz

Seit 1995 wird der 23. April von der Unesco als Welttag des Buches gefeiert. An diesem Tag soll weltweit der Kultur des geschriebenen Wortes, dem Lesen und den Büchern besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Aber nicht alle Menschen können sich daran beteiligen. In dem mittelamerikanischen Land Guatemala zum Beispiel gibt es noch immer viele Gemeinden, in denen über neunzig Prozent der Frauen Analphabetinnen sind.

Guatemala-Stadt ist durchzogen von tiefen Furchen und Schluchten. Während der Regenzeit werden kleine Bäche zu reißenden Strömen, die über erodierende Abhänge hinabfließen. Viele dieser Wasserläufe sind verpestet von dem Unrat und Abfall, den Bewohner der Armenviertel an den oberen Rändern sorglos in die Tiefe schmeißen. Am Boden einer solchen Schlucht steht die Hütte der 27-jährige

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