»Da wird nichts vernebelt«
von
Rainer Isak
vom 18.05.2011
Kann »Gott, aller Dinge Grund und Ziel, mit dem natürlichen Licht der menschlichen Vernunft erkannt werden«, wie es das Erste Vatikanische Konzil 1870 bekannt hat? Als katholischer Theologe stimme ich hier der Skepsis der protestantischen Theologie zu, die diesen Satz mehrheitlich als religiöse Selbstüberschätzung der menschlichen Vernunft zurückweist: Gott bleibt unbegreiflich, ihn mit unserem Verstand begreifen zu wollen bedeutet letztlich, Gott zu einer Kategorie unserer Vernunft zu degradieren.
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Datum der Erstveröffentlichung: 20.05.2011
Rainer Isak, studierte Theologie und Biologie und promovierte im Grenzbereich beider Fächer. Er war zehn Jahre als Studienleiter der Katholischen Akademie in Freiburg tätig und unterrichtet zurzeit Religion und Biologie am Kant-Gymnasium in Weil am Rhein.
Rainer Isak, studierte Theologie und Biologie und promovierte im Grenzbereich beider Fächer. Er war zehn Jahre als Studienleiter der Katholischen Akademie in Freiburg tätig und unterrichtet zurzeit Religion und Biologie am Kant-Gymnasium in Weil am Rhein.

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