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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2020
Arbeiten und Leben nach Corona
Was wir aus der Krise lernen können
Der Inhalt:

Rassismus: Pfarrer verlässt Gemeinde

vom 15.05.2020

Der katholische Pfarrer Patrick Asomugha verlässt seine Pfarrei in Queidersbach im Landkreis Kaiserslautern. Medien berichteten, dass er gemobbt und rassistisch angefeindet worden sei. Die Reifen seines Autos wurden zerstochen und er erhielt eine Morddrohung. »Die Angriffe gegen meine Person machen es nahezu unmöglich, ein normales Gemeindeleben zu führen«, sagt Asomugha. Der aus Nigeria stammende Pfarrer leitet die Pfarrei seit 2017. Rassistische Bemerkungen, die ihm zugetragen worden seien, hätten ihn sehr verletzt, sagte Asomugha. Bürgermeister Ralph Simbgen (CDU) beteuert, Queidersbach sei kein »Rassistendorf«. Das Bistum Speyer warnte vor Rassismusverdacht. In den monatelangen Auseinandersetzungen um den Pfarrer, der als freundlich und weltoffen gilt, sei es um Fragen des Gemeindelebens gegangen. Asomugha soll im Sommer eine neue Aufgabe im Bistum übernehmen.

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