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Beim Warten wächst die Wut

Zwei Jahre nach dem Tod des populären Hugo Chavez leidet Venezuela doppelt: Der Ölpreis ist im Keller, politische Visionen sind Mangelware. Welche Rolle spielen die Kirchen?
von Ulrich Wilke vom 13.05.2016
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Die Leute schenken mir für die Gemeinde sogar Klopapier«, sagt Padre Fernando Gonzales, während er auf der Ausfallstraße im Stau steht. Was früher einmal in der venezolanischen Millionenstadt Maracaibo als kirchenfeindlicher Akt verstanden worden wäre, gilt heute als willkommene Hilfe. Padre Fernando muss mit dem Mindestlohn von 15 000 Bolivar, rund 15 Dollar, auskommen. Familien geht es noch schlechter. Mit sämtlichen Zulagen kommen sie auf einen Betrag von etwa 26 000 Bolivar.

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