Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2014
Europa, aber richtig
Gegen die Zerstörung eines einzigartigen Projekts. Ein Plädoyer
Der Inhalt:

»Niemand weiß, was auf sie zukommt«

von Bettina Röder vom 09.05.2014
Die Politik sieht es als Erfolg, der Flüchtlingsrat protestiert und die Flüchtlinge kämpfen weiter: Nach der Räumung des Camps auf dem Oranienplatz in Berlin
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

6 Monate zum Preis von 5
  • Digitalzugriff sofort und gratis
  • Zugriff auf mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum in Ihrem Briefkasten und als E-Paper/App
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
  • endet automatisch

Seine Augen sehen müde aus. Als er nach seiner Familie gefragt wird, schließt er sie für einen kurzen Moment. Nein, sagt der 35-jährige Patras, er habe den Kontakt verloren. Vor drei Jahren hat er sie das letzte Mal gesehen. Da floh er aus Uganda, kam in Deutschland in Passau in eine Sammelunterkunft. Sein Asylantrag wurde abgelehnt, er ist »geduldet«. In seinem Pass steht: »Abschiebung ausgesetzt«. Seit 22 Tagen befindet er sich an diesem Tag Ende April hier auf dem Berliner Oranienplatz im Hungerstreik. So lange ist es her, dass der Platz geräumt und die Zelte abgebaut wurden. 400 Flüchtlinge aus der ganzen Republik hatten eineinhalb Jahre in einem Protest-Camp für eine andere Flüchtlingspolitik gekämpft: für Humanität und Würde.

Der Hungerstreik auf dem Oranienplatz gegen die Räumung wurde in