Hinduistisch-katholischer Ashram
Mantras, Hibiskusblüten, Eucharistie

Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:
Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:
- Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
- Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
- Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
- 4 Wochen kostenlos testen
Jetzt direkt weiterlesen:
- diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
- die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
- 4 Wochen für nur 1,00 €
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Der Priester sitzt im Schneidersitz auf einer Matte, in ockerfarbenes Tuch gehüllt. Mit würdevoller Geste nimmt er eine Hibiskusblüte und beginnt seine Anrufung mit der Silbe »Om«, gefolgt von Sanskrit-Mantren. Eine Blüte nach der anderen lässt er vor den Kelch fallen, den er gleich reichen wird. Anschließend hält er eine Hostie in die Höhe. Der Messdiener läutet ein Glöckchen und schwenkt das Arati-Licht – die rituelle Flamme der Hindus. Auf Kissen sitzen Mönche, Nonnen und Gäste. Nach der Segnung mit der Flamme tippen die Gläubigen ihre Fingerspitzen in duftende Sandelholzpaste und setzen sich einen Punkt auf das dritte Auge. Statuen oder Bilder gibt es keine in der Kapelle. Acht Säulen streben nach oben in die Kuppel mit der rosafarbenen Lotusblüte, die als Symbol der Reinheit daran erinnert, das Herz für das Göttlic
Marian Brehmer ist freier Journalist. Seine Schwerpunkte sind Kultur und Mystik.




