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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2017
Die zerrissene Gesellschaft
Was tun gegen den Rechtspopulismus?
Der Inhalt:

Krisenregion Nahost

von Norbert Copray vom 28.04.2017
Stichwort: Den »Islamischen Staat« überwinden heißt zu verstehen, wie er funktioniert und wodurch er entstanden ist

Nicolas Hénin
Der IS und die Fehler des Westens
Warum wir den Terror nicht militärisch besiegen können. Orell Füssli. 214 Seiten. 17,95 €

Abdel Bari Atwan
Das digitale Kalifat
Die geheime Macht des Islamischen Staates. C. H. Beck. 298 Seiten. 16,95 €

Hassan Abu Hanieh/
Mohammad Abu Rumman
IS und Al-Qaida
Die Krise der Sunniten und die Rivalität im globalen Dschihad. Dietz. 240 Seiten. 19,90 €

Aref Hajjaj
Land ohne Hoffnung?
Arabischer Nationalismus, politischer Islam und die Zukunft Palästinas. Ferdinand Schöningh. 168 Seiten. 19,90 €

Rüdiger Lohlker
Theologie der Gewalt
Das Beispiel IS. utb. 206 Seiten. 18,99 €

Jan Ilhan Kizilhan/
Alexandra Cavelius
Die Psychologie des IS
Die Logik der Massenmörder. Europa. 424 Seiten. 22,90 €

Der französische Reporter Nicolas Hénin wurde 2013 während einer seiner vielen Reportagereisen in Syrien von Dschihadisten entführt, gefoltert und zehn Monate in einer Todeszelle festgehalten, ehe er 2014 befreit werden konnte. Er kennt den Irak und Syrien und war Zeuge von Ereignissen, die den sogenannten Islamischen Staat (IS) haben entstehen lassen. In seinem preisgekrönten Buch »Der IS und die Fehler des Westens« zeigt er, »warum wir den Terror militärisch nicht besiegen können« und was daher zu tun ist.

Wenn man den IS überwinden will, muss man verstehen, wie er funktioniert. Das sagt nicht nur Nicolas Hénin; dazu liefert auch der palästinensische Schriftsteller und Journalist Abdel Bari Atwan in seinem Buch »Das digitale Kalifat« eingehende Informationen, die besonders die Bedeutung und Funktion der digitalen Medien für den IS herausarbeiten. Er bettet dies in eine Entstehungs- und Ausbreitungsgeschichte des IS ein, die auch das Innere und damit die »geheime Macht« des IS ausleuchtet. Ambivalent erscheint bisweilen das Verhältnis des Westens zum IS, was sich unter anderem in der Duldung des saudi-arabischen Dschihads äußert. Dass der IS auch erhebliche Unterstützung durch den Nato-Partner Türkei erfahren hat, macht Abdel Bari Atwan ebenfall

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