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Hass auf Religion in Berlin

Rechtsextremisten greifen vor allem jüdische und islamische Einrichtungen an
vom 28.04.2017
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28 Mal wurde im vergangenen Jahr ein Sakralbau oder eine religiöse Einrichtung in Berlin attackiert. Dies geht aus einer Anfrage der Grünen hervor. Die meisten Angriffe (13) richteten sich gegen Kirchen. Das Spektrum reicht von Beschmierungen bis zur Störung von Gottesdiensten. Acht Attacken galten jüdischen Einrichtungen der Hauptstadt, in sieben Fällen waren Moscheen betroffen. Die Gewalt ging in den meisten Fällen (16) von Rechtsextremisten aus. Sie verschickten zum Beispiel Schweineköpfe und Drohbriefe an Moschee-Vereine und schmierten Hakenkreuze an jüdische Synagogen und Einrichtungen. In fünf Fällen ermittelte die Polizei linksextreme Gruppen als Verursacher. Deren Attacken galten ausschließlich den Kirchen. Sieben Fälle konnten nicht aufgeklärt werden. Mindestens ein Vorfall hatte einen islamistischen Hintergrund. Im Oktober drangen Jugendliche in die Kirche der evangelisch-methodistischen Gemeinde in Neukölln ein und störten den Gottesdienst, indem sie islamistische Parolen riefen.

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