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Deutsche Kleidungskonzerne mauern

vom 28.04.2017
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Die deutschen Unternehmen KiK und Hugo Boss sind der Aufforderung einer internationalen Koalition von neun Menschenrechtsorganisationen und Gewerkschaften, sich zu Transparenz in ihren Lieferketten zu verpflichten, nicht gefolgt. Das geht aus einer aktuellen Studie der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hervor. Adidas und Esprit haben sich als einzige deutsche Unternehmen bisher darauf festgelegt, den sogenannten Transparency Pledge bis Ende 2017 umzusetzen. Lidl, Aldi und Tchibo haben erste Schritte eingeleitet und wollen nun zumindest Namen und Adressen ihrer Zulieferfabriken weltweit veröffentlichen. Am 24. April jährt sich der Einsturz des Rana Plaza-Gebäudes in Bangladesch zum vierten Mal. Bei dem Unglück in der Textilfabrik kamen 2013 über 1 100 Arbeiter und Arbeiterinnen ums Leben und mehr als 2.000 wurden verletzt. 2012 waren bei Fabrikbränden 350 Menschen in Pakistan und Bangladesch ums Leben gekommen.

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