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Aufgefallen
Hoffnung in den Augen

Die Deutschkurdin Leyla Imret wollte einst unbedingt in Deutschland bleiben. Jetzt ist sie Bürgermeisterin einer ostanatolischen Großstadt
von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 25.04.2014
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Sie ist 26 Jahre jung. Sie hat in Bremen eine Ausbildung zur Friseurin gemacht. Und jetzt ist sie Bürgermeisterin der 110 000-Einwohner-Stadt Cizre an der türkisch-syrischen Grenze. Die Karriere von Leyla Imret ähnelt dem Mythos des amerikanischen Traums. Aber Leyla Imret redet nicht gerne von sich. Stattdessen spricht sie lieber von dem Thema, das ihr so sehr am Herzen liegt: das kurdische Volk. Als Bürgermeisterin der linken Kurdenpartei BDP hat sie große Träume: Autonomie für die Kurden, ein Wegfallen der Grenzen zwischen den kurdisch bewohnten Gebieten der Türkei und denen Syriens. Doch zunächst will sie pragmatisch vorgehen: Die Religionsfreiheit will sie fördern und das Recht, die eigene Sprache sprechen zu dürfen. Die Armut will sie bekämpfen, »und wir wollen die Stadt verschönern, Bäume pflanzen, Erholungsgebiete schaffen«.

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