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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2013
Landraub
Der globale Kampf um Boden fordert Opfer
Der Inhalt:

»Das war meine Rettung«

von Constanze Bandowski vom 26.04.2013
Öffentliche Kritik in Mexiko ist lebensgefährlich: Das hat auch Ana Lilia Pérez erfahren. Jetzt hat sie für ein Jahr Zuflucht in Hamburg gefunden. Fragen an die mexikanische Journalistin

Frau Pérez, was war das für ein Gefühl, als Sie die Einladung der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte erhielten?

Ana Lilia Pérez: Das kann man nicht beschreiben. In Mexiko lebte ich ständig mit der Angst, umgebracht zu werden. Ich wusste nie, ob dies mein letzter Tag sein würde. Wenn du in einem Land, das zu den gefährlichsten Staaten der Welt gehört, Morddrohungen bekommst, weißt du nie, wann die Leute ihre Drohungen wahr machen. Ich konnte nicht mehr ohne Personenschutz und kugelsichere Weste aus dem Haus gehen – unter diesen Umständen war die Einladung meine Rettung! Es war, als ob mir jemand plötzlich die Hand reicht, um mich aus dem Sumpf zu ziehen.

Warum hat sich Ihre persönliche Situation in Mexiko so zugespitzt?

Pérez: Ich arbeite seit 16 Jah

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