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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2011
Heiliges Begehren<Br>Das Göttliche in der Sexualität
Der Inhalt:

»Die Wahrheit geht zu Fuß«

von Georg Magirius vom 06.05.2011
Einen festen Standpunkt haben? Bloß nicht, sagt der Schriftsteller Lorenz Marti. Wer dauernd auf etwas beharrt, vergisst allzu leicht, sich zu bewegen. Ein Leib-und-Seele-Gespräch
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Herr Marti, den Bernern sagt man nach, etwas langsam zu sein. Hat ein Berner deshalb auch einen leichteren Zugang zur Mystik?

Lorenz Marti:(lacht) Ich glaube nicht. Es ist aber tatsächlich so, dass das Bern-Deutsch eine langsame Sprache ist. Auch hat man einmal weltweit die Gehgeschwindigkeit in verschiedenen Städten gemessen: Die Berner waren die drittlangsamsten, dahinter lagen noch eine afrikanische und eine asiatische Stadt. Die Berner sind also offenbar sehr langsam. Ich selbst gehe ziemlich schnell, denke aber langsam. Ich brauche Zeit, um meine Gedanken zu entwickeln. Und Langsamkeit kann vielleicht schon in die Nähe der Mystik führen, man hat dann nämlich mehr Zeit, die Dinge wahrzunehmen, redet nicht pausenlos, sondern lässt auch die Paus