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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2010
Papstkirche am Abgrund
Ein Bischof sagt, was sich jetzt ändern muss
Der Inhalt:

Risikogeburt

von Barbara Tambour vom 23.04.2010
Wegen hoher Versicherungsbeiträge geben Hebammen auf

Eine Frau, die im nächsten Herbst ein Kind bekommt, wird nur schwer eine Hebamme finden, die sie bei der Geburt begleitet. Denn die Haftpflichtprämien für Hebammen steigen zum 1. Juli auf solch exorbitante Höhen, dass viele freiberufliche Hebammen ihren Beruf aufgeben oder zumindest keine Geburten mehr begleiten werden. Ein Berliner Geburtshaus bietet ab August nur noch Kurse, Vor- und Nachsorge an. Für Geburten geschlossen. Zu teuer. Doch nicht nur Hausgeburten sind betroffen. Auch Beleghebammen geben auf. Das sind freie Hebammen, die in einem Krankenhaus arbeiten – ähnlich den Belegärzten. Aus Kostengründen setzen immer mehr Kliniken auf das Belegmodell.

Warum müssen Geburts-Hebammen künftig knapp 3700 Euro im Jahr für ihre Haftpflichtversicherung zahlen? Nicht etwa, weil sie häufig fahrlässig handeln würden. Sondern deshalb, weil die

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