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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2021
Der Inhalt:

in Memoriam
Ja und Amen

von Michael Schrom vom 16.04.2021
Uta Ranke-Heinemann
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Uta Ranke-Heinemann war weltweit die erste Frau, die auf einen Lehrstuhl für katholische Theologie berufen wurde. Die Tochter des ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann war ursprünglich evangelisch, konvertierte in den 1950er-Jahren nach ihrer Heirat, studierte zusammen mit Joseph Ratzinger, habilitierte sich in München und lehrte Neues Testament und Alte Kirchengeschichte in Essen.Mit Sprachwitz und schneidender Schärfe prangerte sie immer wieder die Verlogenheit der katholischen Sexualmoral an. Als sie das Dogma von der (biologischen) Jungfräulichkeit Mariens in Abrede stellte, entzog ihr der damalige Bischof von Essen, Franz Hengsbach, 1987 die Lehrerlaubnis. Kurz danach erschien ihr Hauptwerk »Eunuchen für das Himmelreich«, das zu einem Klassiker der Kirchenkritik wurde. In dem Buch »Nein und Amen« er

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