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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2021
Der Inhalt:

Gewissen und Abendmahl

vom 16.04.2021
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Das Präsidium des Ökumenischen Kirchentags ist zuversichtlich, dass trotz des Streits über die gegenseitige Einladung zu Eucharistie und Abendmahl ein starkes ökumenisches Signal von dem Christentreffen ausgehen wird. Zwar werde es keine Interkommunion oder eine besondere ökumenische Liturgie geben, aber die konfessionellen Gottesdienste am letzten Abend des Kirchentags seien aufeinander bezogen und sensibel miteinander abgestimmt. Es bleibe der Gewissensentscheidung des Einzelnen überlassen, ob er an einer Mahlfeier der jeweils anderen Konfession teilnehmen möchte. Mit Sanktionen rechne sie nicht, sagte die katholische Theologin Dorothea Sattler bei einem Pressegespräch. Zuletzt hatten führende evangelische und katholische Theologinnen und Theologen in einem Votum des Ökumenischen Arbeitskreises festgehalten, dass die theologischen Unterschiede im Abendmahlsverständnis nicht länger kirchentrennend seien. Auf Grundlage des gemeinsamen Zeugnisses könnten die Gläubigen ihre Gewissensentscheidung treffen.