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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2019
Rebellion der Zukunft
Retten uns die Schüler?
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

vom 05.04.2019

Viorica Dancila, Ministerpräsidentin von Rumänien, hat angekündigt, die Botschaft ihres Landes in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Rumänien wäre das erste europäische Land, das dem US-amerikanischen Beispiel folgt. Umgehend widersprach Rumäniens Präsident Klaus Johannis: »Die Premierministerin zeigt völlige Unwissenheit bezüglich der Außenpolitik.« Die Entscheidung liege beim Präsidenten.

Gael Giraud, spanischer Jesuit und Wirtschaftswissenschaftler, beklagt die negativen Folgen der Einheitswährung für die Länder Südeuropas. Statt der erhofften Annäherung der wirtschaftlichen Verhältnisse habe sich der Graben zwischen den erfolgreichen Industrieländern und den abgehängten Ländern des Mittelmeerraums vertieft. In Deutschland sei durch den Euro der Wohlstand gestiegen, in Spanien nur die Immobilienpreise und die Arbeitslosigkeit.

Sima Samar, Leiterin der afghanischen Menschenrechtskommission und Trägerin des Alternativen Nobelpreises, setzt ihre Hoffnung auf die Jugend des Landes. »Diese Generation ist mit Meinungsfreiheit aufgewachsen, sie wurden nicht auf offener Straße verprügelt, weil die Haare zu lang oder zu kurz waren oder sie sich keinen Bart wachsen ließen.« Die Menschen in Afghanistan hätten sich verändert. Selbst die Taliban, »die damals das Fernsehen verboten haben, sitzen heute auch davor oder treten darin auf«. Zwar sei die »Qualität der Bildung nach wie vor schlecht«, aber Frauen und Kinder hätten zumindest Zugang dazu und könnten sich weiterbilden.

Marco Politi, Journalist und Vatikankenner, ist erschüttert über den Widerstand gegen Papst Franziskus. Ein so aggressives Vorgehen von Teilen der Bischöfe, des Klerus und der Gläubigen, habe er noch nie erlebt. In den letzten hundert Jahren habe es keine so große Opposition gegen einen Papst gegeben.

Asli Erdogan, im Exil lebende türkische Schriftstellerin hat der Regierung in Ankara »Faschismus« vorgeworfen. »Vielleicht ist nun wirklich die Zeit gekommen, das Wort ›Faschismus‹ zu benutzen«, sagte sie bei der Vorstellung der deutschen Übersetzung ihres Romans

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