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Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2019
Rebellion der Zukunft
Retten uns die Schüler?
Der Inhalt:

Editorial: Liebe Leserin, lieber Leser,

als das Wünschen noch geholfen hat ... So beginnen zwei Märchen der Brüder Grimm, und ich fühle mich jeden Freitag an diese Worte erinnert, wenn Hunderttausende Schülerinnen und Schüler auf die Straße gehen. Über alle Grenzen und Milieus hinweg eint sie ein einziger Wunsch: Die Menschheit möge den Ernst der Lage erkennen und umkehren von einer Lebensweise, die den Planeten Erde zerstört. Im Märchen versperren Drachen und böse Zauberer den Weg. Weil der Wald dunkel und die Strecke lang ist, drohen Orientierungsverlust und Erschöpfung. Wir sprechen heute zwar nicht mehr von Zauberern und Drachen. Aber auch wirtschaftliche Zwänge, politisches Machtkalkül, persönliche Bequemlichkeiten und Angst vor Wohlstandsverlust können ein undurchdringliches Dickicht bilden. Welche Kraft kann der Streik der Schüler entfalten? Welche Gefahren drohen? Im politischen Aufmacher ab Seite 12 beleuchten wir die Fridays-for-Future-Bewegung.

Die Europäische Union ist eigentlich ein Beispiel dafür, dass Wünschen sehr wohl helfen kann, wenn es zu klugen und innovativen politischen Projekten führt. Nie wieder Krieg – dieser Wunsch stand am Anfang. Wie steht es heute um Europa? Das Dossier in der Heftmitte gibt Antworten.

Viele Christen hadern mit dem Erscheinungsbild der Kirchen. Sie vermissen Aufbruch und Bewegung, aber auch Unterstützung für neue Ideen. Steht möglicherweise der Anspruch, Volkskirche sein zu wollen, dem Wunsch nach geistlicher Erneuerung entgegen? (Seite 30)

Wenn Forscher, Kaufleute oder auch Missionare während der Kolonialzeit in sogenannte exotische Länder reisten, sammelten sie oft ohne Skrupel, was sie krie