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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2019
Rebellion der Zukunft
Retten uns die Schüler?
Der Inhalt:

Leserbriefe

Politisches Erwachen

Zu: »Und die Demokratie lebt doch!«
(5/19, Seite 12-15)

Ich bin dankbar für diese optimistische Sicht auf die Zeit. Es tut gut, zu reflektieren, was es an Positivem schon gibt. Dazu zählt für mich auch die »fridays for future«-Bewegung. Gerhard Loettel, Magdeburg

Am letzten Freitag bin ich als Rentner nach Münster zu der Klima-Demonstration der jungen Leute gefahren. Ich bin total begeistert vom Problem- und Selbstbewusstsein der Demonstranten. Einige beklagten im Gespräch mit mir ihren eigenen Luxus und den ihrer Freunde. Einem zwölfjährigen Jungen standen die Tränen in den Augen, als er sagte, dass seine Eltern mit Leichtigkeit einen Luxus finanzierten, den keiner wirklich brauche. Sein Fazit: Das Klima sei noch nicht kaputt genug. Martin Ramschulte, Schöppingen

Demokratie braucht Mut und Menschen mit Visionen. Es ist prinzipiell egal, aus welcher Bevölkerungsschicht sie kommen. Das ist aber das Problem, mit dem ich zu kämpfen hatte. Heute gibt es kaum Politiker, die aus der Arbeiterklasse kommen. In dem Artikel heißt es, dass die Sozialdemokraten ihr Profil als Betriebsrat der Nation wiederentdecken. Es ist nicht zu fassen, dass die SPD glaubt, sie könnte mit der Änderung des Namens Harz IV oder der sogenannten Bürgerrente die Menschen für dumm verkaufen. Das wird nicht klappen. Klaus Folkers, Lübeck

Der von Wolfgang Kessler erwähnte Mindestlohn von zwölf Euro wird sicher alle Biobauern und zukunftsfähigen Kleinunternehmen interessieren. Denn wenn er in dieser Höhe verwirklicht ist, wird die bäuerliche Biolandwirtschaft vermutlich zugunsten einer Bio-Agrarindustrie abgeschafft sein. Viele kleine innovative Firmen sind dann geschlossen. Wie die Politik differenziert Herr Kessler beim Mindestlohn nicht nach Qualifikation, Einsatzzweck, Industrie, Kleingewerbe, Stadt oder Land. Götz Paschen, Ottersberg

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