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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2017
Was heißt Auferstehung?
Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Patrick Roth und der Theologin Margareta Gruber
Der Inhalt:

Viele Muslime helfen Flüchtlingen

Fast jeder zweite Muslim in Deutschland hat sich im letzten Jahr ehrenamtlich für Flüchtlinge engagiert. Das geht aus dem »Religionsmonitor« der Bertelsmann Stiftung hervor. Unter Christen war es der Studie zufolge jeder Fünfte, von Konfessionslosen knapp jeder Sechste. Vorurteile, dass Muslime sich nur wenig in der Flüchtlingshilfe beteiligen und kaum gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, träfen nicht zu, bilanziert die Stiftung. Widerlegt werde ferner der Verdacht, dass Muslime die Flüchtlingshilfe für eine religiöse Einflussnahme missbrauchten. »Muslime sind mit ihrem Engagement in der Flüchtlingshilfe wichtige Brückenbauer in unserer Gesellschaft«, erklärt der Experte für gesellschaftlichen Zusammenhalt der Stiftung, Stephan Vopel. Als einen Grund für das hohe Engagement von Muslimen nennt der Münsteraner Sozialethiker Karl Gabriel, dass die Flüchtlinge ebenfalls überwiegend muslimischen Glaubens sind. Hinzu komme bei länger in Deutschland wohnenden Muslimen das hohe Potenzial an kultureller und sprachlicher Kompetenz, sagt der katholische Theologe vom Exzellenzcluster Religion und Politik an der Universität Münster.

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