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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2016
Eine Stadt sucht Heilung
Brüssel nach dem Terror
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

vom 15.04.2016

Enoch zu Guttenberg, Waldbesitzer und Ehrenpräsident des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern, ist traurig, dass eine Klage des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) gegen ihn aus Gründen der Meinungsfreiheit fallen gelassen wurde. »Ich hatte mich auf den Gerichtsprozess gefreut«, sagte zu Guttenberg der taz. »Weil dann die Dinge, die ich angesprochen habe, an die Öffentlichkeit gekommen wären.« Guttenberg, einer der Mitbegründer des BUND im Jahr 1975 und 2012 ausgetreten, wirft dem Umweltverband vor, die Windkraft auf windige Weise zu fördern. »Die Zerstörung von Landschaftsschutzgebieten und Naturparks« für Windräder werde vom BUND »nicht nur geduldet, sondern aktiv unterstützt«. Zwanzig Personen aus dem Führungspersonal des BUND arbeiteten für die Windkraftlobby. Der Bund erklärte, dies sein nur bei einer Person »ehrenamtlich« der Fall. Guttenberg legte mit einer Liste von sechzig Personen nach, wobei auch Orts- und Kreisvorstände aufgelistet wurden. BUND-Geschäftsführer Olaf Bandt konterte, Guttenberg versuche »auf aggressive Art, seinen eigenen Anti-Windkraft-Verein zu promoten«.

Urs Niggli, Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (Fibl), sieht Chancen in der neuen Gentechnik. Statt Gentechnik generell abzulehnen, solle man Risiken und Nutzen für jede Anwendung einzeln bewerten. Damit stellt sich Niggli gegen Bio-Verbände, die sich gegen jegliche Genveränderung in der Landwirtschaft aussprechen. Niggli bezeichnete es als sinnvoll, etwa Gene für Krankheitsanfälligkeit von Pflanzen auszuschalten oder Resistenz-Gene aus verwandten Wildpflanzen einzuführen: »Da könnte man in großem Maßstab Pestizide einsparen.«

Armin Laschet, Vorsitzender der CDU-Fraktion in Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender einer Expertenkommission der Robert-Bosch-Stiftung, hat Reformen für eine schnellere Integration von Flüchtlingen gefordert. Die Asylverfahren müssten beschleunigt, ein schnellerer Zugang zu Bildung und Arbeit möglich werden. Außerdem müsse der Königsteiner Schlüssel zur Verteilung der Flüchtlinge auf den Prüfstand

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