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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2016
Eine Stadt sucht Heilung
Brüssel nach dem Terror
Der Inhalt:

M
wie Museum: Im Getto

von Markus Dobstadt vom 15.04.2016

Frankfurt am Main. In der Judengasse musste die jüdische Bevölkerung Frankfurts fast vierhundert Jahre wohnen. Das Getto lag außerhalb der Stadtmauer, nachts und an Sonntagen wurden die Tore geschlossen, die Juden waren zu diesen Zeiten eingesperrt. Heute sind davon nur noch ein paar rötliche Quader und Mauerreste zu sehen. Das eben neu eröffnete Museum Judengasse aber lässt das Leben des jüdischen Viertels in einer multimedialen Ausstellung wiedererstehen.

Man hört jiddische Lieder, erlebt die Wohnsituation und die religiösen Gebräuche. Das eng bebaute Viertel war ein bedeutendes Zentrum jüdischer Kultur, zugleich gab es einen regen Austausch mit der Stadt. Auch Karrieren wurden hier begonnen, etwa die der Bankiersfamilie Rothschild. Dennoch blieben die meisten Bewohner arm, und da

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