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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2016
Eine Stadt sucht Heilung
Brüssel nach dem Terror
Der Inhalt:

Reformation am Rande
Göttlicher Plan – menschlicher Wille

von Christian Modehn vom 15.04.2016
Humanistisch-christlich: Jacobus Arminius (1559-1609) widersprach der calvinistischen Vorsehungslehre
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Die Reformation hat sich in den Niederlanden nur zögerlich durchgesetzt. Aber schon zu Beginn des 17. Jahrhunderts kam es unter den Calvinisten zu Spaltungen und Verfolgungen. Es ging dabei, modern formuliert, um die Gültigkeit eines humanistisch geprägten Glaubens in einer sich dogmatisch verhärtenden calvinistischen Kirche.

Es waren vor allem Flüchtlinge, die zuerst den reformierten Glauben im Sinne Calvins in den Niederlanden verbreiteten. Die erste Synode fand 1574 statt, dabei formulierten sie auch ihr Glaubensbekenntnis mit der zentralen Lehre Calvins über die Prädestination (Vorherbestimmung): Gott hat in aller Ewigkeit verfügt, welcher Mensch erlöst und welcher verdammt ist. Aber nur Gott weiß, so Calvin, wer gerettet wird und wer nicht. »Die Theologen nach Calvin legten aber immer mehr