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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2016
Eine Stadt sucht Heilung
Brüssel nach dem Terror
Der Inhalt:

Freier Handel mit sozialen Diensten?

von Joachim Rock vom 15.04.2016
Mit den Freihandelsabkommen TTIP, Ceta oder Tisa droht noch mehr Kommerzialisierung von Pflege, Gesundheit oder Bildung
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Dürfen gemeinnützige Jugendherbergen Jugendgruppen künftig keine preisgünstigen Angebote mehr machen, weil gewinnorientierte Hostelbetreiber um Umsatz und Profit fürchten? Können private Anbieter für Krankentransporte künftig geringere Standards einfordern, um besser mit gemeinnützigen Rettungsdiensten konkurrieren zu können? Muss ehrenamtliches Engagement in gemeinnützigen Pflegeeinrichtungen wie Vorlesen oder Musizieren eingeschränkt werden, weil gewinnorientierte Konkurrenten darin eine Wettbewerbsverzerrung sehen? Sollen US-Klinikkonzerne und Weiterbildungsfirmen künftig leichter mit Kreiskrankenhäusern und Volkshochschulen konkurrieren können – und gegen Kommunen klagen, wenn sie zu geringe Gewinne erzielen? Werden sich Standards deutscher Kindertagesstätten verschlechtern? Möglich ist dies. Ob und wie sich die Bed