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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2012
Russisch Roulette im Labor
Die falschen Versprechungen der grünen Gentechnik
Der Inhalt:

»Hey, man muss groß denken!«

von Constanze Bandowski vom 04.05.2012
Der Bolivianer José Luis Peréz, 17, wächst im Kinderheim auf. Er musiziert, spielt Fußball, baut Betten und glaubt an die Zukunft
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Solange ich denken kann, bin ich in Heimen groß geworden. Meine Eltern kenne ich nicht. Mein Vater lebt angeblich in Brasilien, meine Mutter in Argentinien. Meine Eltern haben mich verlassen, als ich ein Jahr alt war. Ich glaube, ich habe Geschwister, aber so genau weiß ich das nicht. Das alles ist hier in Bolivien nichts Ungewöhnliches. Bolivien ist ein armes Land und viele Leute gehen ins Ausland, um Geld zu verdienen.

Im Moment gehe ich abends zur Schule. In Bolivien beginnen viele Oberschulen erst am späten Nachmittag, so hat man vorher Zeit, zu arbeiten. Das tun viele Kinder in La Paz und noch mehr oben in El Alto. In der Oberstadt leben ja noch mehr Arme als hier im Zentrum, dort ist es völlig normal, dass die Kinder ihre Eltern unterstützen. Die sind ja selbst meistens Straßenverkäufer u