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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2012
Russisch Roulette im Labor
Die falschen Versprechungen der grünen Gentechnik
Der Inhalt:

»Eine Ungeheuerlichkeit«

vom 04.05.2012
Leserreaktionen auf das Publik-Forum-Dossier »Ich glaube«, das sich mit dem gemeinsamen Credo im Gottesdienst beschäftigte

Ist es heute noch sinnvoll, das Glaubensbekenntnis im christlichen Gottesdienst gemeinsam zu beten? Dieser Frage ging das Dossier »Ich glaube« in der Ausgabe 5/2012 nach. Dazu erreichte uns eine Reihe von Leserbriefen. Hier eine Auswahl:

Mit dem Dossier zum Glaubensbekenntnis hatte sich die Redaktion ja einiges vorgenommen, und mit entsprechend spitzen Fingern bin ich an die Lektüre gegangen. Aber Sie haben das wirklich sehr ernsthaft und unaufgeregt gemeistert. Besonders haben mir die Beiträge von Britta Baas und Barbara Tambour gefallen. Das war gute Theologie und hat den Raum offengehalten für die immer neue Suche nach einem Bekenntnis, das auch auf heutige Prozesse und Konfliktlinien reagiert (wie Kurt Marti zu Recht meint). Vielleicht fehlte nur der Zugang über die Musik. Heute, am Sonntag Okuli, sind mir nicht die Augen, wohl aber die Ohren aufgegangen bei einer Credo-Vertonung von Antonio Lotti (1667-1740). Kaum ein geübter Chorsänger würde auf die vielen wunderbaren Vertonungen des Credo, vom Altertum bis in die Neuzeit, verzichten können und wollen.

Pfr. i. R. Dieter Schermeier,Essen

Einem Jünger Jesu werden die Worte unterlegt: »Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben!« Vielleicht könnte man daraus ein Gebet formulieren, das für unser Leben wirklich hilfreich wäre. Wir könnten in Freiheit um die Erfahrungen des Glaubens und die Bereitschaft, sie wahrzunehmen, beten. Wir könnten dankbar dafür sein, dass wir ein wie auch immer geartetes Glaubens- und Vertrauensfundament aus Gnaden geschenkt bekommen, ohne es dogmatisch formulieren zu müssen.

Cornelia Schergaut,Berlin

Als Christen sollten uns »die Lehren Christi« genügen. Alle sogenannten »Götter« oder gar »Dreigestirne« bleiben im Jenseits unserer gewollten Begrifflichkeiten verborgen. Sie sind Teil unserer Unwissenheit – mehr nicht!Dieter Sommer,Bensheim

Wie kann Margot Käßmann behaupten, dass das Apostolische Glaubensbekenntnis »in äußerst knapper Form zusammenfasst, was Christen glauben«? Glaubt die sonst lebenslustige ehemalige Bischöfin wirklich an Jungfrauengeburt, Himmelfahrt und Jüngstes Gericht so, wie es im Credo steht? Gerade diese fürchterliche Form des in einem Gottesdienst gesprochenen Glaubensbekenntnisses macht es mir schon seit

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