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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2011
Zeitenwende
Und Deutschland bewegt sich doch
Der Inhalt:

Forsythien blühen stumm

von Andrea Teupke vom 06.05.2011
Immer mehr Gärtner und Biologen setzen auf Wildpflanzen. Nicht nur für Bienen ist Natur im Garten lebenswichtig
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Im Tiefflug brummt die dicke Hummel über die Terrasse. Den Winter hat sie in einer Erdhöhle, einem hohlen Stängel oder einem Loch in morschem Holz verbracht, bis die ersten Sonnenstrahlen sie ins Freie gelockt haben. Jetzt kreuzt sie schwerfällig hin und her. Sie sucht einen geeigneten Platz, um Eier abzulegen und ein neues Hummelvolk aufzuziehen – und sie braucht dringend etwas zu fressen.

Gegen Temperaturschwankungen ist die pelzige Wildbiene gut gerüstet. Doch gegen den Hunger helfen nur nektar- und pollenreiche Blüten. Schlüsselblumen wären jetzt willkommen, eine blühende Kornelkirsche oder Weidenkätzchen. Das frische Grün des Rasens, das leuchtende Gelb der Forsythien dagegen sehen nur für menschliche Augen nach lebendiger Natur aus: Für Bienen und Hummeln sind sie uninteressant. Aus ökolog