Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2020
Berühre mich!Aber fass mich nicht an
Leben, lachen, glauben in Corona-Zeiten
Der Inhalt:

Nachgefragt
Katholisch bleiben?

von Britta Baas vom 27.03.2020
Was tun, wenn die Kirche in Sachen Reform ein hoffnungsloser Fall ist? Fragen an die Autorin Christiane Florin
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Publik-Forum: Frau Florin, Ihr neues Buch heißt »Trotzdem! Wie ich versuche, katholisch zu bleiben.« Ist das Ihre Antwort auf alle, die Ihnen als Kirchenkritikerin sagen: Gehen Sie doch endlich raus aus der Kirche!?

Christiane Florin: Das Buch stellt klar: Ich gehe nicht, weil ich den Reaktionären mit meinem Bleiben ein Dorn im Auge bin. Und ich gehe auch nicht, weil die Hyperprogressiven mir beständig sagen, ich solle endlich aufhören, mich an der Institution Kirche abzuarbeiten. Darauf antworte ich: Ich arbeite mich nicht an der Kirche ab. Ich arbeite. Und wann ich austrete, entscheide ich schon noch alleine.

Sie vergleichen sich mit dem verlorenen Schaf, das in einem biblischen Gleichnis von der Herde wegläuft. »Hirten ärgern«