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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2017
Angriff auf die freie Wahl
Wie Datenjäger die Demokratie gefährden
Der Inhalt:

Reform-Moschee

Die deutschtürkische Menschenrechtlerin und Frauenrechtlerin Seyran Ates plant, eine freiheitliche, offene Moschee zu gründen. »Ibn Rushd-Goethe-Moschee« soll die Moschee-Gemeinde heißen und im Juni eröffnet werden. Gastfreundschaft wird den liberalen Muslimen fürs Erste eine Berliner Kirchengemeinde bieten. In der neuen Moschee sollen jeweils eine Imamin und ein Imam gemeinsam das Freitagsgebet vortragen. Frauen und Männer sollen zusammen gleichberechtigt in einem Raum beten. Das, so Seyran Ates, sei ein Novum, für Berlin wie für Deutschland. Die 1963 geborene, liberale Muslimin lebt wegen Morddrohungen von traditionalistischen Muslimen seit Jahren unter Polizeischutz.

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