Magersucht
Körper in der Krise

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Lina war 15 Jahre alt, als sie beschloss, jeden Abend genau das Gleiche zu essen: einen Joghurt und zwei Scheiben Knäckebrot. Mehr nicht. Es war ihr geheimer Trick, um Kalorien zu sparen. Tagsüber aß sie normal, damit niemand etwas merkte. Einige Monate später aß sie fast gar nichts mehr. Lina wollte dünn sein. Das war ihr größtes Ziel, seit sich ihr Körper mit zwölf Jahren zu verändern begann und es ihr wichtig wurde, wie sie ankam.
Lina war ein stilles, schüchternes Mädchen. Sie sehnte sich nach Anerkennung, wollte, dass andere sie schön fanden. Und dafür musste sie dünn sein, keine Frage. »Ich wollte einfach gesehen werden«, sagt sie, wenn sie zurückblickt. Lina heißt eigentlich anders. Sie ist heute 29 Jahre alt, sitzt im Wohnzimmer ihrer WG im Großraum Stuttgart, isst süße Stücke aus der Bä
Essstörungen sind ernst zu nehmende Krankheiten. Sie entwickeln sich schleichend über Monate oder Jahre. Es lohnt sich, früh hinzusehen. Wer merkt, dass Essen, Gewicht oder Sport immer mehr das Denken bestimmen, sollte sich Hilfe suchen. Die Hausärztin kann eine erste Anlaufstelle sein, ebenso wie auf Essstörungen spezialisierte Beratungsstellen. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit bietet unter der Telefonnummer 0221 892031 eine Erstberatung für Betroffene und Angehörige an.




