Geist und Sinn
Blumenpredigt

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Im Empfangszimmer eines traditionellen japanischen Hauses gibt es stets eine Bildernische, die Tokonama. Sie lädt ein zu einer ästhetischen und spirituellen Erfahrung. In der Tokonama ausgestellt ist jeweils eine einzelne Tuschmalerei oder Kalligrafie, ein Bonsaibäumchen oder ein Blumengesteck (Ikebana). Was immer sich in der Bildnische gemeinsam präsentiert, soll in Harmonie miteinander sein; einfach soll es sein, und es soll das Lebensgefühl der jeweiligen Jahreszeit zum Ausdruck bringen.
Jetzt, im beginnenden Frühling, wird in mancher Tokonama eine Blume aufgestellt. Ebenerdig, ohne Tisch; ein einzelner Stiel mit einer einzigen Blüte, dargeboten in einer schlichten Vase. Darüber hängt eine Bildrolle, wiederum mit einem einzigen Schriftzeichen, das Hana ausgesprochen wird, Blume. Seltsam! Wer
Oliver Cech, geboren 1970, ist Radio-Journalist. Seit mehr als 30 Jahren übt er sich in buddhistischer Meditation.




