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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2020
Menschen statt Grenzen
Wie eine Feministische Außenpolitik die Welt verändern könnte
Der Inhalt:

Auf der Südhalbkugel der Erde gibt es wieder mehr Blauwale

vom 13.03.2020

Die Gewässer um Südgeorgien, einer Insel im Südatlantik, waren jahrzehntelang ein Hotspot für den Walfang. Die Meeressäuger wurden gnadenlos gejagt, ihre Anzahl reduziert. Jetzt hat ein Forschungsteam des britischen Polarforschungsprogramms British Antarctic Survey (BAS) festgestellt, dass sich der Bestand an Blauwalen rund um die Insel östlich von Argentinien offenbar stark erholt hat. Das Team zählte innerhalb von drei Wochen 55 Blauwale – so viele wie noch nie, seit 1966 der kommerzielle Walfang verboten wurde. Die Forschenden sind positiv überrascht und sprechen von einer erstaunlichen Entwicklung. Sie hatten Wale verschiedener Unterarten sowohl durch Sichtungen als auch über ihren Gesang identifiziert. Der Blauwal-Bestand rund um die Insel war mal der größte weltweit – mit rund 240 000 Exemplaren bis zum Start des kommerziellen Walfangs dort Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Wissenschaftler gaben gegenüber dem britischen Sender BBC an, fast alle Walbestände auf der gesamten Südhalbkugel hätten sich erholt.

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