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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2017
Weisheit aus der Wüste
Das spirituelle Erbe der frühen Christen
Der Inhalt:

Wo ein Teenager Bürgermeister ist

von Knut Henkel vom 10.03.2017
Zu Besuch in einem Dorf in Kolumbien, in dem Kinder und Jugendliche den Ton angeben

Ein kleiner Ort oberhalb der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá: José Luis Campo lenkt seinen bordeauxfarbenen Kleinwagen auf eine Toreinfahrt zu, neben der auf einer weiß verputzten Fläche »Benposta – Nación de Muchachos« steht, zu Deutsch: »Guter Ort – Nation der Kinder«. Campo kurbelt das Fenster herunter und ruft dem jungen Mann am Gemüsestand zu: »Hast du schon gefrühstückt?« Er erntet ein mattes Kopfschütteln. »Dann schick ich dir gleich jemanden zur Ablösung«, erwidert Campo und lässt den Wagen durch das Tor rollen, über das die kolumbianische Flagge weht.

Es ist ein Samstagmorgen gegen neun Uhr, die meisten der rund 120 Kinder und Jugendlichen, die in der »Kinderrepublik Benposta« leben, haben schon gefrühstückt und räumen die Küche auf oder sind mit anderen Aufgaben beschäftigt. José Luis Campo, ein kleiner Mann mit graumelierten Haaren

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